Markt

(03/2016)

Steigen demnächst die Pelletspreise?


Die spektakuläre Megapleite von German Pellets sorgt nicht nur in der Branche für Aufsehen. Mit acht Pelletwerken in Deutschland gehört über ein Drittel der inländischen Produktionskapazität zu dem Pelletsriesen. Mit der Insolvenz standen große Werke zeitweise still. Ob, wie und von wem sie weitergeführt werden, ist noch offen. Entsteht nun eine Mega-Angebotslücke, so dass in absehbarer Zeit in Deutschland die Preise für Pellets steigen?

Warum die Pelletpreise nicht steigen

Entwarnung kommt vom Deutschen Energieholz- und Pelletverband (DEPV). Er sieht durch die Insolvenz keinen Versorgungsengpass. „Die Belieferung der aktuellen Feuerungen – auch beim Zubau von deutlich mehr Anlagen – ist gesichert.“

Genauso sieht es auch Peter Schweinberg, Geschäftsführer des Pelletwerks Dorr-Biomassehof: „Steigende Pelletspreise sind nicht in Sicht. Die aktuelle Situation ist nicht mit der im Jahr 2006 zu vergleichen, als mit dem Pelletboom Pellets knapp wurden und die Preise an die Decke schossen. Heute produzieren in Deutschland über 50 Werke. Seit Jahren liegen die Produktionskapazitäten über der Pelletnachfrage. Momentan sind auch die Läger bestens gefüllt. Auch weil es zwei warme Winter gab und wegen dem niedrigen Ölpreis weniger Pelletheizungen installiert werden“.

 

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Steigender Pelletpreis in keinster Weise in Sicht.
Seit Jahren liegen in Deutschland die Produktionskapazitäten weit über der Pelletnachfrage. Im Schnitt sind momentan nur 60 Prozent der Kapazitäten ausgelastet.

Steigender Pelletpreis nicht in Sicht.

Steigender Pelletpreis nicht in Sicht.