Nachhaltige Holznutzung

Anders als bei Importpellets wird für unsere Pelletsproduktion kein einziger Baum gefällt. Es werden ausschließlich Sägereste verarbeitet: Das Fichtenholz, das die Zuliefersägewerke schneiden, entstammt einem 80 bis 100 Kilometer-Werksumkreis. Die Sägereste werden zu 100 Prozent genutzt.

Eine Vollbaumnutzung, bei der ganze Bäume zu Pellets verarbeitet werden, lehnen wir ab. Sie ist bereits in den USA, Osteuropa und Skandinavien üblich und teilweise schon in Deutschland verbreitet. Es ist nachhaltiger, das gesägte Holz als Bau- und Werkstoff zu verwenden. So bindet es auf längere Zeit klimaschonend Kohlenstoff.

Prima fürs Klima – PEFC zertifiziertes Holz

Wenn Sie sich für Pellets aus unserem Werk entscheiden, unterstützen Sie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, und zwar vor Ort! Das Holz, das unsere Zuliefer-Sägewerke einschneiden, ist nahezu vollständig PEFC zertifiziert. Damit ist sicher, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

➲ Info PEFC

PEFC erlaubt es vor allem Familienforstbetrieben und dem bäuerlichen Kleinwald in die Waldzertifizierung einzusteigen.

Das ist wichtig: Über 60 Prozent des Waldes in unserem Holzeinzugsbereich ist in privater Hand! Die Privatwaldbesitzer beliefern maßgeblich die Sägewerke, deren Späne wir pelletieren. PEFC fordert auch keine Flächenstilllegungen, was für die Umwelt nicht negativ ist: Bewirtschaftete Wälder sind „klimaaktiver“, weil sie sich in einer ständigen Aufbauphase befinden und dabei laufend CO2 der Atmosphäre entziehen, eine Fähigkeit, die bei Nichtnutzung und mit zunehmendem Alter der Bäume immer mehr abnimmt (Institut f. Holzforschung, Weihenstephan, TU München). Jährlich wachsen im Holzeinzugsgebiet unserer Pelletierung allein 4,4 Mio. Festmeter Fichte nach. Das entzieht der Atmosphäre ungefähr 6,2 Millionen Tonnen CO2: soviel wie 4,4 Mio. Autos auf einer Strecke von 10.000 Kilometern ausstoßen, wenn sie sechs Liter Benzin für 100 Kilometer verbrauchen! Zudem werden 4,4 Mio. Tonnen Sauerstoff wieder an die Atmosphäre abgegeben.

Hauptholzeinzugsbereich der Zuliefer-Sägewerke im „europäischen Fichtenspeckgürtel“

Ein kälteres Klima und Braunerdeböden begünstigen Wachstumszonen, in denen Fichten

bestens gedeihen. Der Fichtenanteil liegt hier zwischen 70 und 80 Prozent.