Aktuell

(06/2016)

Heizen auch wenn das Wasser kommt?

Der Klimawandel ist Fakt. Das Wetter spielt Lotterie. Immer häufigere und stärkere Niederschläge lassen nicht nur Flüsse, sondern nun auch kleine Bäche anschwellen. Das ist eine neue Dimension. Die Wasserschäden betreffen insbesondere auch Heizungsanlagen. Hier wird man umdenken müssen. Zwangsweise. Pellets können hier eine Alternative zu Öl sein.

„Häufiger Regen und Überschwemmungen sind kein Zufall. Der Klimawandel ist hausgemacht. Und jede Ölheizung trägt dazu bei. Der Wärmemarkt hat mit 40 Prozent den größten Anteil am Energieverbrauch Deutschlands und damit das größte Potenzial, die klimaschädlichen CO2-Emissionen zu reduzieren. Heizanlagen mit Pellets vermeiden nicht nur CO2. Sie bieten zudem flexible Möglichkeiten die Heizung auch vorsorglich vor Wasserschäden zu schützen. Das wird derzeit noch kaum beachtet. Kein Wunder in einem Land, wo die Öllobby noch einen großen Einfluss hat.“ Gerald Härtlein, Dorr-Biomassehof.

 

Führt der Klimawandel zum Marktversagen der Versicherungen?

Immer mehr Versicherungen kündigen bereits die Elementarversicherung bei Wasserschäden. Die Branche arbeitet bereits daran Starkregen-Zonen zu erstellen und wird die Häuser dort womöglich gar nicht mehr versichern. Gerade wenn es darauf ankommt, stehen immer mehr Hausbesitzer im Regen.

 

Pellets in überschwemmungsgefährdeten Gebieten: Muss ein Kessel immer absaufen?

Der Klimawandel erfordert zweierlei: Erstens, so wenig wie möglich CO2 zu verursachen, damit es nicht noch schlimmer wird. Zweitens, sich so gut es nur geht, mit den Folgen des Klimawandels zu arrangieren. Können gerade hier Pelletheizanlagen eine Lösung und eine Alternative zu Ölheizungen sein?

Mit dieser Frage befasst sich eingehend Frau Kerstin Bruns vom Kesselheld in einem Gastbeitrag, den wir hier gerne veröffentlicht haben.

Übrigens forderte die „Holzenergie Schweiz“ ein Verbot von Ölheizungen überschwemmungsbedrohten Gebieten. Die hohen Schadensummen seien hier auch durch überschwemmte Heizungskeller und ausgelaufenes Öl verursacht. Pelletsheizungen können in gefährdeten Gebieten eine Alternative sein.

Starkregen in Deutschland 1997 (links) 2014 (rechts)

„Neues Zeitalter der Wasserschäden“. Immer häufigere und heftigere Niederschläge lassen nicht nur Flüsse, sondern nun auch kleine Bäche anschwellen. Haus und Heizung saufen ab und immer weniger Versicherungen zahlen. Gerade bei Heizungsanlagen sind neue und unorthodoxe Lösungen gefragt. (Quelle: „Stern“. Hier können Sie sich für die einzelnen Jahre eine Karte der Starkregenfälle anzeigen lassen.)

„Neues Zeitalter der Wasserschäden“. Immer häufigere und heftigere Niederschläge lassen nicht nur Flüsse, sondern nun auch kleine Bäche anschwellen. Haus und Heizung saufen ab und immer weniger Versicherungen zahlen. Gerade bei Heizungsanlagen sind neue und unorthodoxe Lösungen gefragt. (Quelle: „Stern“. Hier können Sie sich für die einzelnen Jahre eine Karte der Starkregenfälle anzeigen lassen.)