Werksgarantie für Pellets im oberen ENplus-Bereich

Eine Pelletslieferung direkt vom Werk in Asch bei Landsberg heisst: Sie haben mit dieser Herkunftsicherheit auch die Werksgarantie für eine verlässlich hohe Pelletsqualität. Kein Handel hat da etwas „zusammengemischt“. Oder Sie von wechselnden Bezugsquellen beliefert!Dorr-Biomasssehof Pellets sind ENplus zertifiziert. Und sie übertreffen die Mindestvorgaben der handelsüblichen Qualitätsnorm: Mit einem geringen Abrieb sind sie formstabil. Sie aschen wenig. Auch ihr Heizwert liegt im oberen ENplus-Bereich: So heizen Sie insgesamt günstiger, weil Sie weniger Pellets brauchen! Und Sie müssen Ihre Heizung nicht so oft reinigen!
Günstig ist nur was gut brennt! Was kosten Pellets vom Werk in Asch bei Landsberg? In der untenstehenden Tabelle ist ersichtlich wie Dorr-Biomassehof-Pellets den ­Mindeststandard der ENplus-Norm übertreffen bzw. auch als PDF-Download (ENplus-Bereichstabelle).

 
bmh
enplus

Abrieb (%)
< 1,5
< 2,5

Dorr-Biomassehof-Pellets sind mit einem Abrieb von 1,5 Prozent (bzw. einer mechanischen Festigkeit von 98,5 Prozent) bruchfester und formstabiler als es die ENplus-Obergrenze von 2,5 Prozent (bzw. einer mechanischen Festigkeit von 97,5 Prozent) noch duldet. Somit entstehen beim Einfüllen und beim Heizungsbetrieb deutlich weniger Staub und Kleinpartikel. Kurzum: Ihre Heizungsanlage läuft besser!
Werden Pellets angeliefert, entsteht zwangsläufig Abrieb. Zwar wird beim Einblasen der feine Holzstaub absaugt, jedoch verbleiben gröbere Feinpartikel im Lager. Die Schnecken- oder Saugzuführung der Pellets zum Heizungskessel verursacht weiten Abrieb und Staub. Zuviel Staub und Kleinpartikel führen zu Störungen bei beiden Zuführungssystemen. Staub verschmutzt in der Heizung den Brenner bzw. die Brenner-Erweiterung.
Solche Verunreinigungen machen eine häufigere Reinigung erforderlich. Generell mindern Abrieb und Staub den Wirkungsgrad der Pelletsheizung und führen zur verstärkten Aschung. Gelangen stark zerbröselte Pellets zur Verbrennung, erhöht sich die Dichte des Glutbetts. Stärkere Schlackebildung ist die Folge: Auf dem Brennerrost bildet sich eine harte Kruste aus Asche, die nach und nach die Verbrennung durch Unterbrechung der Luftzufuhr stoppt und danach aufwendig manuell entfernt werden muss.
„Bißchen weniger“ ist „ziemlich viel“!
Bei Abrieb zerbröseln Pellets wieder zum losen und voluminöseren Rohstoff Sägespäne (Sägespäne werden im Verhältnis 7:1 zu Pellets verpresst). Bei einer drei Tonnen Pelletslieferung würde 1 % mehr Staub vierzehn Pelletssäcke (à 15 kg) voll füllen!

Anteil Baumrinde (%)
< 1
k.A.

Anders als in der ENplus-Norm ist bei Dorr-Biomassehof-Pellets der Baumrindenanteil klar begrenzt. Denn mit steigendem Rindenanteil nimmt bei Pellets aus Fichtenholz bei der Verbrennung der Aschegehalt zu. Auch würde der Heizwert sinken.

Aschegehalt (%)
< 0,5
< 0,7

Bei niedrigem Aschegehalt bleibt nach der Verbrennung weniger Asche übrig. Dürfen ENplus-zertifizierte Pellets einen Aschegehalt von 0,7 Prozent besitzen, aschen Dorr-Biomassehof-Pellets mit höchsten 0,5 Prozent Aschegehalt deutlich geringer. Das ist gut für den Heizungsbetrieb: Sie müssen weniger entleeren und sparen sich zusätzliche Heizungsreinigungen. Wenig Asche entlastet mit weniger Heizungsemissionen auch das Klima. Pellets mit einem Aschegehalt über der 0,5 Prozent-Marke sind nicht zu empfehlen. Zu viel Asche mindert die Effizienz der Pelletsheizung. Sie muss so öfter als zwei- bis dreimal pro Jahr gereinigt werden. Ein hoher Aschegehalt birgt zudem das Risiko einer Verschlackung. Dabei schmilzt die Asche und setzt beim Erkalten als zusammenhängende Masse dem Rost zu, was den Betrieb des Pelletskessels stark beeinträchtigt. Je nach Qualität des Heizkessels können Aschung und Verschlackung die Lebensdauer des Kessels verringern.

Ascheerweichung (˚C)
> 1200
> 1200

Die Ascheerweichungstemperatur ist die Temperatur, bei der die Asche anfängt weich zu werden und zu verschmelzen. Flüssige Asche kann sich beim wieder Abkühlen als zusammenhängende und feste Masse im Innern des Kessels sammeln und den Rost zusetzen. Werden die Schlacken nicht regelmäßig entfernt und gelangt deshalb nicht genügend Luft in den Brennraum, führt das zu erheblichen Funktionsstörungen der Heizungsanlage.

Durchmesser (mm)
6
6 ─ 8

Die Kesselhersteller von Kleinfeuerungsanlagen, wie sie in Privathaushalten eingesetzt werden, haben ihre Anlagen in der Regel auf einen Pellets-Durchmesser von 6 mm optimiert. Damit sind maximale Betriebssicherheit und der optimale Wirkungsgrad sichergestellt.

Feuchtigkeit (%)
6,6 ─ 8,5
< 10

Dorr-Biomassehof-Pellets liegen im idealen Feuchtigkeitsbereich, bei dem Pellets optimal, abgas- und rußarm verbrennen. Bei einer geringeren Feuchtigkeit verbrennen Pellets zu schnell und der Heizwert sinkt. Zudem verringert sich ihre Stabilität.
Liegt die Feuchtigkeit über 8,5 Prozent werden die Holzpellets brüchig und spröde. Ein hoher Wassergehalt senkt zudem den Energiewert der Pellets und führt zur verstärkten Rußbildung bei der Verbrennung.

Feinanteil (< 3,15 mm %)
< 1
< 1

Pellets kleiner als 3,15 Millimeter werden als Feinanteile bezeichnet. Viele Kleinteile wirken sich ungünstig auf die Verbrennung aus und sind in den meisten Fällen die Ursache für Störungen der Heizungsanlage. Zudem entsteht durch einen hohen Feinanteil mehr Asche. Eine niedrige Bruchfestigkeit von Holzpellets führt beim Handelsumschlag und beim Einblasen der Pellets in den Lagerraum zu vermehrtem Feinanteil.

Heizwert (MJ/kg)
> 18
16,5 ─ 19,0

Je höher der Heizwert ist, umso größer ist bei der Verbrennung die maximal nutzbare Wärmemenge. Pellets von Dorr-Biomassehof haben einen Heizwert über 18 MJ/kg. Die ENplus-Norm fordert lediglich einen Heizwert von 16,5 MJ/kg. Ein Heizwert unter 18 MJ/kg geht schnell ans Geld: Sie heizen deutlich mehr Pellets, um dieselbe Wärme zu erzielen!

Länge (mm)
5 ─ 40
3,15 ─ 40

Die ideale Länge für die Verbrennung der Pellets beträgt 8 bis 40 mm. So werden sie optimal vom Lager zum Pelletskessel transportiert, ohne dass Schneckenförderung bzw. Saugeinrichtung verklemmen oder verstopfen. Eine Werksladung Dorr-Biomassehof-Pellets enthält kaum 3,15 bis 5mm kurze Pellets, die die Enplus-Norm noch zulässt. Gerade kurze Pellets führen bei der Verbrennung mit einem verdichteten Glutbett zu höheren Temperaturen, bei denen die Asche verschlacken kann.

Presshilfsmittel (%)
< 1
< 2

Dorr-Biomassehof-Pellets bestehen aus reinen Fichten-Sägespänen. Für deren Pressung muss nur ein Prozent Maisstärke zugemischt werden, obwohl die ENplus-Norm die doppelte Menge an Presshilfsmittel zulässt. Zuviel Presshilfsmittel in Pellets erhöhen die Veraschung und können zu Verbrennungstemperaturen über dem Ascheschmelzpunkt führen. Die Asche verschlackt dann und verkrustet den Brennraum der Heizung. Presshilfsmittel können auch dazu missbraucht werden, Mängel in der technischen Ausstattung einer Pelletierung auszugleichen, die Abriebfestigkeit zu erhöhen und um äußerlich hochwertig erscheinende Holzpellets zu produzieren.

Rohdichte (kg/m3)
> 1,2
> 0,6

Die Rohdichte misst das Gewicht eines Pellets-Volumen ohne Schüttzwischenräume. Mit der Rohdichte steigt die Energiedichte. Heizwert und Brennverhalten werden besser. Mit einer Rohdichte von über 1,2 kg/m3 übertreffen Dorr-Biomassehof-Pellets klar die ENplus-Mindestnorm.

Schüttdichte (kg/m3)
650 ─ 720
≥ 600

Je höher die Schüttdichte, umso weniger Lager- und Transportvolumen benötigen Pellets bzw. desto mehr Pellets passen in Ihr Lager. Mit einer Schüttdichte von 650 bis 720 kg/m3 übertreffen Dorr-Biomassehof-Pellets klar die ENplus-Mindestnorm.

Holzart
Fichte
k.A.

Das Werk in Asch verarbeitet zu 99 Prozent Fichtenrestholz, das von Sägewerken aus der Region geliefert wird. Eine homogene Rohstoffbasis ist die unabdingbare Basis für eine reibungslose Pelletierung ohne Qualitätsschwankungen.